Franziskusschule Bornheim (NRW) baut auf konstante Beratung und Begleitung
von RENATE HINTERHOLZER (NLP-Kommunikationstrainerin nach DVNLP)
Wenn Katastrophen unser Leben bedrohen, schlimmer noch: auslöschen, dann treten hehre Forderungen wie das Menschenrecht auf Bildung (verankert in der Europäischen Menschenrechtskonvention von 1950) oder das Thema „Leistungssteigerung deutscher Schüler und Bildungsangleichung auf europäischer Ebene" nach Leistungsstudien (PISA/IGLU etc.) gedanklich schlagartig in den Hintergrund.
Der Amoklauf in Winnenden im März 2009 wirft uns zurück auf das Grundbedürfnis „Leben" und bringt Politiker, Polizei, Psychologen, Lehrer, Eltern, Schüler, alle Betroffenen unter dem Wunsch des „Ungeschehen-Machens" in die grausame Notwendigkeit der erfolgreicheren Bestandsaufnahme von „Leben und Arbeiten in Schule".
Gerade an dieser Stelle gilt es, den Blick auf all das zu fokussieren, was bisher auf der Ebene der Zusammenarbeit und der positiven Verbindung von Schülern, Eltern, Lehrern erfolgreich war und ist.
In der FRANZISKUSSCHULE MERTEN rückt eine besondere Arbeitsweise in den Mittelpunkt der Betrachtung, die es verdient, gerade in dieser Zeit hervorgehoben zu werden.
Ein Beratungsteam, dem verschiedene Lehrer mit besonderen Schwerpunktaufgaben wie z.B. Gleichstellung, Berufsberatung, Suchtberatung, Streitschlichtung und allgemeine Beratung angehören und in dessen Mittelpunkt eine sehr engagierte und kompetente Sozialpädagogin steht, wird seit einiger Zeit in Sachen „Effektiver Kommunikation" von einem zweiten Profi unterstützt:

Eine Kommunikationstrainerin
(NLP-Trainerin/ausbildungsberechtigte Lehrtrainerin, zertifiziert nach DVNLP, e.V. Berlin, Mitglied NLPaed-Verband) und im Erstberuf Lehrerin berät Schüler, Eltern und Lehrer mit
Beratungsbedarf zu Themen wie :
Lern- und Kommunikationsblockaden,
- gedanklichen Sackgassen,
- negativen Glaubenssätzen,
- Bedürfnis- und Wertekonflikten,
- Teamproblemen,
- Störverhalten etc.
Im Vordergrund stehen in erster Linie Beratungsgespräche für Schüler zu Lernverhalten und Unterricht.
Klassen- und Fachlehrer fragen nach Terminen für ihre Schüler oder auch die Schüler selber bitten um die Möglichkeit dieses professionell begleiteten Coachings.
„Wir wollen unsere Schüler lernfähiger machen. Die Basis für erfolgreicheres Lernen und für erlebte Zufriedenheit im täglichen Miteinander ist das Wahrnehmen von Denk- und Lernblockaden, deren Auflösung und die Entwicklung von Wahlmöglichkeiten und tragfähigen Handlungsalternativen. Die Schüler müssen sich aus ihrem Weltmodell heraus verstanden und beim Finden des Lösungsprozesses begleitet fühlen."
Diese Art von Arbeit im Rahmen von Einzel- oder Gruppencoachings läuft seit etwa dreieinhalb Jahren.
So manches Schülergesicht auf dem Schulhof sieht heute freundlicher aus. Schüler fragen nach, bedanken sich, kommen zum nächsten Coaching. Im Klassenverband setzt mancher Schüler die respektvolle feedback-sandwich-Technik anstelle der bisherigen „Faustgesetze" ein.
Deutschlandweit arbeiten immer mehr Pädagogen an der Verbesserung von Kommunikation in Schule und Unterricht, haben sich in einem Verband (nlpaed) zusammengeschlossen, welcher einen immer stärkeren Zulauf an Mitgliedern verzeichnet.
Schule wird, unter betriebswirtschaftlichem Gesichtspunkt betrachtet, auf diese Weise qualitätsvoller, effizienter und vor allem menschlicher.