„African Tropic rockt wie Bill Haley"

Franziskussalon bekam gute Presse

ar  Artikel General Anzeiger Bonn

13. März 2009

„African Tropic rockt wie Bill Haley“ titelte der General-Anzeiger Bonn in der Ausgabe vom 18. März 2009 und schenkte dem Franziskus-Salon mit einem großen Artikel nebst Bild die gebührende Aufmerksamkeit. Auch im Kölner Stadtanzeiger war nachzulesen, dass in der Franziskusschule wieder einmal eine beeindruckende Veranstaltung über die Bühne gegangen war.

Seit etlichen Jahren gibt es an der Franziskusschule den Franziskus-Salon. In dieser Veranstaltungsreihe präsentieren die Schüler die Ergebnisse im kreativen Bereich: Musik, Tanz, Theater, Mediengestaltung. Am 13. März 2009 stand der Franziskus-Salon fast ausschließlich im Zeichen der Musik. In der Aula der Franziskusschule waren alle Plätze besetzt, was aber auch bei der großen Zahl von Teilnehmern vielleicht nicht verwunderlich war, denn die Akteure hatten einen stattlichen Fanclub mit dabei: Freunde, Mitschüler, Geschwister und Eltern wollten natürlich sehen, was so alles auf die Bühne gebracht wurde.

Schulleiterin Henriette Heitmann begrüßte die Gäste und wünschte den vielen jungen Künstlern einen guten Verlauf des Abends. Sie konnte so dem einen oder anderen der Akteure vielleicht etwas vom Lampenfieber nehmen.

Vielfältiges Musikprogramm

african tropic

Eröffnet wurde der Abend musikalisch mit dem Titel „African Tropic“ von einer Combo aus 2 Saxophonen, Congas, Keyboard, Gitarren, Stabspielen und Schlagzeug. Die neu gegründete Formation hatte bis zu diesem Abend noch keinen Namen und so entschied Musiklehrer Meurer spontan, der Truppe den Namen des ersten Titels zu geben, den die Band einstudiert hatte. So erklang als Eisbrecher „African Tropic“ von African Tropic. Das eher sanft dahinplätschernde Stück stand in großem Kontrast zum folgenden Titel: Mit Gastsängerin Anna Franke rockte die Combo dann mitreißend  „See you later Alligator“. Stolz verließen Moritz Münchhoven, Moritz Blum, Thomas Müller, Felix Speck, Mentor Emini, Waldemar Diner und Carina Jung die Bühne.

Mit wesentlich leiseren, intimeren Tönen ging es dann weiter. Michèle Bast, Christina Alef, Shirin Reh und Regina Töws sangen das Traditional „Donna, donna“ und das Spiritual „Heaven is a wonderful place“. Viele im Publikum waren davon beeindruckt, dass sich die Mitschülerinnen ganz ohne Mikrofon auf die Bühnen wagten.

Für den nächsten Beitrag wurde es dann schlagartig voller und lauter: Etwa 40 Sängerinnen und Sänger aus den 6er-Klassen strömten auf die Bühne und sangen unter Leitung von Quirin Härle zwei Lieder aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“: „Vois sur ton chemin“ und „Caresse sur l’océan“. Musik, die unter die Haut ging!

Kurs „Mediengestaltung“ präsentierte Ergebnisse

Nach einer kurzen Umbaupause präsentierte Herr Meurer mittels Beamer einige besonders schöne Ergebnisse des Kurses für Mediengestaltung. Im Unterricht hatten die Schülerinnen und Schüler am PC Werbe-Anzeigen für MP3-Player, Bügeleisen oder Musikinstrumente oder Plakate für den Flohmarkt der Schule entworfen. Besonderen Anklang fanden die Ergebnisse zum Thema „Außerirdische in Köln“. Mittels PowerPoint hatten die Kursteilnehmer kleine, animierte Sequenzen erstellt, die fast wie Zeichentrickfilme wirkten: Skurrile Raumschiffe schwebten bedrohlich am Nachthimmel von Köln und setzten fantasievoll gestaltete Außerirdische am Neumarkt ab oder versuchten, den Kölner Dom wegzubeamen.

Berthold Brecht neben Soul-Balladen
Ganz still wurde es in der Aula, als Linda Henning, Gesang und Quirin Härle am Piano die Vertonung eines Gedichts von Bert Brecht („Erinnerungen an Marie A.“) vortrugen, gewidmet den Opfern des Amoklaufs in Winnenden. Bei der Klavierbegleitung dazu handelt es sich um die Komposition "Petite Reverie" des jüdisch-polnischen Komponisten Alexandre Tansman (1897 - 1986).
die bänd!Mit der Schulband füllte sich dann wieder die Bühne und es erklangen Songs von Alica Keys, Christina Aguilera und Avril Lavigne. Verblüffend, mit welcher Ruhe und Routine die Band musizierte. Großer Applaus für Melike Karabulut, Linda Henning, Lucie Bell und Anna Franke (Gesang), Lukas Reuter (Gitarre), Franziska Gühmann (die leider an dem Abend erkrankt war) und Katharina Lindenbauer (Keyboards), Nicola Gallo (E-Bass) und Christian Kurt (Drums).

Den Abschluss des Franziskus-Salons bildete ein Schlagzeug-Ensemble der Musikschule Erft-Swist: Slapstick Drumline – so der Name der Gruppe – bot unter der Leitung Dimitri Chrisomallis virtuose Schlagzeugmusik auf Standtoms und Snares. Wieder gab es begeisterten Applaus für eine beeindruckend konzentrierte Leistung junger Musiker. (hwm)