21.11.2007
H.Ha. 72 Jungen der achten Jahrgangsstufe waren bei der Jungenberufsbörse im Born-heimer Jugendtreff (BJT) engagiert bei der Sache. Das dürfte vor allem an den spannenden Themen der Workshops gelegen haben. „Freiheit und Grenzen beim Freizeitverhalten in der Berufswelt" sollte den Jugendlichen verdeutlichen, wie leicht Jugendliche in die Falle tappen, wenn sie Drogen angeboten bekommen. Um Männlichkeit, Sexualität und die Beziehung zu den Eltern ging es im Workshop „Manopoly". Dabei wurden auch berufsspezifische Fragen wie etwa „Wie verhalte ich mich bei Vorstellungsgesprächen?" behandelt. Was passieren kann, wenn man auf die „schiefe Bahn" gerät, vermittelte ein Kommissar der Polizei Bonn im Workshop mit dem zweideutigen Titel "Räuber und andere Beschäftigungen mit staatlich gesicherter Zukunft". Es wurden die Auswirkungen von Straßenkriminalität auf das spätere Berufsleben vermittelt oder was eine Eintragung ins Führungszeugnis für den Berufsstart bedeutet. „Lebensplanung-wieviel kostet das Leben wirklich?" diente dem Abgleich eines potentiellen Gehaltes mit den zu erwartenden Ausgaben.
Bereits seit sechs Jahren besteht für dieses Projekt die Kooperation zwischen unserer Schule, dem BJT, dem Cafe Carlson und dem Jugendamt der Stadt Bornheim. Parallel zur Jugendberufsbörse fand für die Mädchen der Stufe 8 eine ähnliche Veranstaltung in Meckenheim statt.