Klassenraum

Preisträger 2009 der Stiftung EUROPEANS FOR PEACE

Zweite deutsch-bosnisch-
herzegowinische
Jugendbegegnung

Weitere Infos:
ar Preisverleihung 2009 in Berlin
ar Bericht General Anzeiger Bonn "Woher kommen wir?"
ar Ausstellung im Rathaus der Stadt Bornheim
ar Der Krieg steckt noch in den Köpfen
ar Bericht des General Anzeiger Bonn

 

Es war der 1. Teil der Jugendbegegnung zwischen neun Schülerinnen unserer Schule, sieben Schülerinnen der Hauptschule aus Elsdorf und 15 Schülerinnen von der Nikola Tessler Schule aus Kozarska Dubica /Bosnien-Herzegowina, den wir in der Zeit vom 3o. April - 09. Mai zoo8
in der pfeil Jugendakademie Walberberg verbrachten. Lesen Sie hierzu auch den Bericht des Bonner General Anzeigers.
bsniaVorausgegangen war ein Vorbereitungsbesuch im März in Dubica durch den Leiter der Jugendakademie, Herrn Griep, der Sozialpädagogin Frau Demirovic, der Lehrerin Frau Pascher aus Eisdorf und einem Lehrer unserer Schule, Herrn Haase. Hierbei wurden mit den beteiligten Partnern die Inhalte und sonstigen Modalitäten der Begegnung im Mai in Walberberg und dem Rückbesuch im September in Dubica abgesprochen.


bosniaEin Kennenlern-Wochenende zwischen den Schülerinnen aus Eisdorf und Merten schloss sich Ende März an. Dieses unkomplizierte und harmonische Treffen setzte sich mit den bosnischen Jugendlichen nahtlos fort, nachdem sie vom Flughafen kommend mit selbstgemalten Plakaten empfangen wurden, innerhalb kürzester Zeit war eine Atmosphäre geschaffen, in der sich gut miteinander arbeiten und feiern ließ. So setzten sich die Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren mit verschiedenen Themen auseinander, wobei der Schwerpunkt im Themenbereich „Krieg und Frieden", „Migration", „Mehr- und Minderheiten", „Kirche und Glaube" und die „Soziale Stadt" lag. Besichtigungen und Führungen in der bosnischen Moschee und der Synagoge in Köln, des Kölner Doms, der Caritas-Beratungsstelle und dem Kriminalkommissariat in Bonn und dem Braunkohletagebau in Elsdorf ergänzten das Programm.

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Darüber hinaus wurden die Schulen besucht und ein internationaler Abend durchgeführt, an dem die Bosnier rheinischen Karneval präsentiert bekamen und die deutschen Schülerinnen u.a. Volkstänze lernten. Außerdem wurde die hauseigene Kletterwand und der Niedrigseilgarten intensiv genutzt. Der Familienbesuchstag, an dem alle bosnischen Jugendlichen bei einer deutschen Familie eingeladen waren, trug mit dazu bei, sich ein Bild von den Lebensverhältnissen in Deutschland zu machen. Sprachprobleme gab es wenige, da einige bosnische Jugendliche — auf Grund ihres Deutschlandaufenthaltes während der Kriegswirren — gut deutsch sprechen; zudem standen 2 Dolmetscherinnen zur Verfügung.

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Und dann gab es ja noch das Schulenglisch und u.a. folgende Erkenntnisse: „Jetzt weiß ich, wozu ich Vokabeln gelernt habe!" oder „Ich glaube, ich muss unbedingt etwas an meinen Englischkenntnissen tun!" oder „Jetzt heißt es: Vokabeln, Vokabeln, Vokabeln!" Nach einem sehr frühen Frühstück am 9. Mai begann das Abschied-Nehmen mit vielen Tränen und der Gewissheit, sich im September wieder zu sehen. Auf den Rückbesuch freuen wir uns alle jetzt schon. Die Reise dorthin werden wir mit Kleinbussen unternehmen und dann wird sich auch der Horizont der dt. Jugendlichen durch das Erleben einer sehr speziellen Lebensform enorm erweitern. Wir werden u.a. Gast in den bosnischherzegowinischen Familien sein und sind sicher, dass auch wir mit einem „Dobro dosli" (Herzlich willkommen!) empfangen werden.